30. Januar 2012

Brasilien & Peru - Teil IV

Am 12.01 dachten wir eigentlich, dass unser Flug zurück nach Sao Paulo gehen würde. Deshalb sind wir um 05:30 aufgestanden um das Taxi um 06:00 zum Flughafen zu nehmen. Nach kurzem nachrechnen stellte sich aber heraus, dass unser Flug erst am 13.01 geht, also Taxi schnell abbestellt und Hotelaufenthalt um 1 Tag verlängert... So blieb uns wenigstens noch 1 Tag Zeit um Cusco zu besichtigen.

Cusco ist wirklich so wie man sich Peru vorstellt. Es laufen auch viele Leute in dem typisch peruanischen Gewand herum. Am nächsten Bild: Auf der Straße werden Früchte verkauft.

Dann gab es eine Straße mit einem berühmten 12-eckigen Stein. Die Inka hatten ja eine ganz andere Technik als z.B. die Ägypter. Sie haben die Steine so bearbeitet, dass sie fugenlos aneinander passten. So entstanden etwa Steine wie der untere, der eben 12 Ecken hat. Könnt ja gerne nachzählen :-)

Generell war es wohl nicht so klug nach dem Ägypten-Urlaub sich Peru anzusehen. Während sie in Machu Picchu stolz darauf waren, dass die Inka Wände gerade bauen haben können (und das im 15. Jahrhundert), haben die Ägypter schon 2000 v.Chr. eine Schrift gehabt und einen Kalender, etc. Aber dafür war der Ort, also die Inkastadt, halt einfach perfekt ausgesucht. Mitten im "Urwald" zwischen 2 riesigen Bergen auf einer Plattform wo ein Fluss auch noch schön eine Schleife darum macht.

Nach Machu Picchu kommt man übrigens nur mit dem Zug oder zu Fuß über den sogenannten Inca Trail.

Noch mehr peruanische Straßenszenen.

Besuch des Sonnentempels, der ist heute ein Kloster mit hübschem Garten.

Laurenz mit Aussicht auf Cusco.
Und hier Laurenz mit 2 jungen Damen + Lämmchen.

Achja, für Flo haben wir ein kleines Stoff-Lama mitgenommen aus Machu Picchu. Das hatte sich sehr putzig hinter unserer Zimmerpflanze versteckt.

Und am 13.01 ging es nun tatsächlich nach Sao Paulo zurück über Lima. Dabei hatten wir wieder mal Probleme mit dem Flug, weil Anschluss in Lima zu kurz. Aber wir haben es dann doch noch rechtzeitig retour geschafft.

In der Früh waren wir in der Bar Italia. Einer noblen Bar in einem Hochhaus. Hier kann man schön über Sao schauen. Man glaubt fast, die Stadt endet nie. War beim Anflug auch so, man fliegt schon 10 Min über Sao bevor man landet.

Innenstadt von Sao beim Anhangabau (wo erstmals versucht wurde Tee zu kultivieren).
Am Abschlussabend waren wir nochmal fein in einem tollen Restaurant essen. Mitten in diesem Lokal gibt es einen riesigen Feigenbaum, der auch durch das Dach ragt. Sieht toll aus und schmeckte auch super!

Hier noch ein Foto im Hotelzimmer mit Guarana, dem Nationalgetränk Brasiliens. Schmeckt bisschen wie Almdudler. Ich hab das die 1 Woche, die ganze Zeit getrunken und eher nicht so gut geschlafen. Naja, dann bin ich drauf gekommen, dass in dem Ding Koffein drinnen ist. Dann hab ich es eher gelassen :-)

Also generell hat uns unsere Reise super gefallen, obwohl es schon total anstrengend war. Dafür haben wir halt auch sehr viel gesehen. Und vor allem Orte an denen nicht so viele Touristen sind, wo wirklich fast nur Einheimische unterwegs sind. Brasilien ist sehr kontrastreich, aber generell sind die schon echt weit entwickelt. Die Häuser sind zwar alle von außen nicht so hübsch, aber sonst sieht es aus wie in Europa. Sie haben halt auch viele wertlose Jobs, so wie in den USA. Z.B. sitzt in diesem Hochhaus in Sao Paulo in jedem Aufzug ein Angestellter und drückt die Knopferl. Laurenz hat immer gemeint, eigentlich haben wir nur einen Vorgeschmack bekommen alles noch genauer zu besichtigen. In Brasilien gibt es noch einige sehr sehenswerte Gegenden, z.B. Minas Gerais oder Belo Horizonte. Aber genaueres dann am Samstag ;-)

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