30. Mai 2014

Genusstour & Dorota-Besuch

Wie angekündigt, folgt jetzt der Bericht von der Genusstour und dem Dorota-Besuch. Letzte Woche Mittwoch war ich mit meiner Familie auf einer Genusstour am Naschmarkt (Link: http://www.gtour.at/tonaschmarkt.html). Zu Weihnachten hatten die einen Gutschein von uns dafür bekommen. Diese Tour war nicht nur voll interessant, sondern auch lecker denn wir durften alles mögliche probieren: Trockenfrüchte (Apfel-Honig, Kokos und Ananas hab ich gleich mit heim genommen), Falafel & Samosa, eine "Wanderer-Schnitte", extravagante Früchte wie diese Mangostan unten (kannte ich vorher nicht)...



...viele Gewürze (u.a. Zaatar, Curry und weniger bekanntes), Öl/Essig beim Gegenbauer und und und... 

 
Das kann ich jedenfalls nur weiter empfehlen. Bzw. vlt. schaffe ich es irgendwann einmal noch eine andere Tour zu machen. Die haben ja einige im Angebot (z.B. eine Orient-Tour oder eine Tour d'Amour wo man Pasta kosten kann)... Letzten Donnerstag war dann Dorota in Wien. Da waren wir u.a. beim Time Travel Vienna. Unten sieht man sie mit dem "lieben Augustin". 

Fazit Time Travel Vienna: Viel Show, wenig Informatives.

27. Mai 2014

Babybauchbemalung

Anstelle der klassischen Schwangerschaftsfotos hat Laurenz letztes Wochenende mein Küglein bemalt. Als glühender Fan der Sportart und aufgrund der bevorstehenden WM in Brasilien war das Motiv natürlich "Fußball" ;-)


Bissi näher...


 Laurenz hat das wirklich super gemalt! Sogar mit Verzerrung...

Nochmal von der Seite



Ein anderes Mal hab ich selbst ausprobiert ob die Farben überhaupt halten...


Im nächsten Beitrag werde ich kurz über die "Genusstour" und den Dorota-Besuch berichten ;-)

13. Mai 2014

Urlaub im Mühl4tel - Teil 3 (voestalpine)

Letzter Teil unseres Ö-Urlaub Berichts! Bald habt ihr es geschafft ;-)


Samstag stand der Besuch der voestalpine Stahlwelt mit einem Guide und anschließender Werksführung am Programm. Dazu musste man sich schon Wochen im Voraus anmelden. Diese Führungen sind nämlich voll schnell ausgebucht! Laurenz und ich fanden das Gezeigte und Erklärte wirklich sehr interessant!

Hauptsächlich als Gedächtnisstütze für mich werde ich nun etwas über die (Edel)Stahlerzeugung berichten: Im Mittelpunkt der Roheisenerzeugung steht der Hochofen in dem Erz und Koks als Rohstoffe verarbeitet werden. Die Erze unterscheiden sich in ihrem Eisenanteil, je nach Herkunft bzw. Herkunftsland. Einige Varianten sind unten zu sehen (ersten zwei Laden von links). In Brasilien und Südafrika gibt es z.B. Erz mit 60% Eisenanteil (rot ganz links). Davon war so ein Bröckchen viel schwerer als z.B. ein gleich großes Erzsteinchen vom Erzberg in Österreich (weil nur etwa 30% Eisenanteil wenn ich mich richtig erinnere).


Am Bild unten ist ein Hochofen und dessen Aufbau dargestellt. Der ist übrigens im Dauerbetrieb, da es viel zu viel Energie benötigen würde den immer wieder auf "Betriebstemperatur" zu bringen. Um das flüssige Roheisen aus dem Hochofen zu bekommen werden sogenannte Abstiche gemacht. Dazu wird der Hochofen angebohrt und die Schlacke (liegt oben auf) vom Roheisen getrennt. Die Schlacke wird dann z.B. an Bauunternehmen für den Straßenbau weiter verkauft. Abstiche finden mehrmals pro Tag statt, ca. 10-12 Mal bei der VÖST Linz. Wir hatten wirklich das Glück einen bei unserer Führung mitzuerleben.


Die Arbeiter müssen im Bereich des Hochofens natürlich eine spezielle Schutzkleidung tragen. Immerhin hat es im Hochofen über 2000°C. Unser Guide hat erzählt, dass es früher im Winter Probleme mit Erkältungen der Mitarbeiter gab. Denn wenn die beim Hochofen standen und dann zum Ausgang gingen um vlt. etwas zu holen, wo es -10 oder gar -20°C hatte, waren die plötzlich einem Temperaturunterschied von bis zu 100°C ausgesetzt. Deshalb gibt es in der Halle mit dem Hochofen eine extra Heizung für die Bereiche beim Ausgang im Winter.

Die Schutzkleidung sieht jedenfalls ziemlich doof an mir aus ;-)


Die Stahlwelt selbst, also das Besucherzentrum, ist sehr modern aufgebaut. Die Mitte des Gebäudes besteht aus diesen Kugeln, die ihr unten im Bild seht. Dazwischen führen Stege zu den nächsten Treppenaufgängen/Aufzügen und Räumen mit Erklärungen. In den Kugeln selbst sind aber auch oft div. Vorführteile oder sogar Animationen/Filme mit Sitzgelegenheit. Nachher sieht man das auf einem anderen Bild noch etwas besser.


Weiter im Stahlerzeugungsprozess: Nach dem Hochofenprozess, haben wir also unter tolles Roheisen. Nur wie wird daraus jetzt Stahl? Dazu gibt es das LD Verfahren (Linz-Donawitz-Verfahren), das tatsächlich in Österreich erfunden wurde. Dabei wird Kohlenstoff durch Einblasen von Sauerstoff abgezogen und Schrott zum Kühlen verwendet. Als Stahl wird das Produkt bezeichnet wenn es ca. unter 3% Kohlenstoffgehalt hat. Bei der VÖST ist der Qualitätsanspruch so hoch, dass es sogar unter einem Prozent sein müssen.

Und dann geht es ans Formen um das gewünschte Teil zu erhalten. Durch Stranggießen werden entweder Brammen, Knüppel oder Blöcke hergestellt. Aus den Brammen werden z.B. die Teile für den Automobilbereich hergestellt, aus Blöcken z.B. Weichen und aus Knüppel z.B. Rohre. Unten habe ich auf der Seite der Freiwilligen Feuerweh Hagelsberg ein gutes Foto von der Brammenwalzung gefunden (www.ff-hargelsberg.at/old/img/Aktuelles/2009/VOEST/262.jpg). Da wird die Bramme also immer länger und dünner gewalzt bis sie am Ende 12km Länge hat (und das von einigen Metern weg startend)!



Zu guter Letzt wird der fertige Stahl noch beschichtet, falls gewünscht. Das 2. Band von links ist z.B. organisch beschichtet und bietet vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten (Farbe). Wird z.B. bei Kühlschränken eingesetzt. Das 3. Band ist verzinkt, damit arbeitet Laurenz z.B. am Häufigsten. Es ist nicht so teuer wie Edelstahl und durch das Verzinken verhindert man ebenfalls ein Korrodieren, wenngleich auch nicht so gut wie beim Edelstahl.

Alternativ entsteht durch das Legieren Edelstahl/Nirosta, der eben sehr korrosionsbeständig ist und schwer zum Rosten anfangen sollte. Das wird allerdings nicht in Linz gemacht.


Und dann haben wir endlich unser Endprodukt. Bei der voestalpine in Linz sind folgende Sparten die 3 größten Abnehmer bzw. Auftraggeber.

1. Automobilbranche
2. Schienenerzeugung
3. Sonstige (Raumfahrt, Pipeline-Teile,etc.)

Bei den Weichen ist die voestapline bzw. voestalpine VAE sogar Weltmarktführer. Unten seht ihr einen Teil einer solchen Weiche.


Der Auto-Kotflügel ist auch so ein Endprodukt. Der unten im Bild stammt sogar von einer sehr noblen Automarke. Würde mich interessieren ob Swee-D weiß von welcher!? Kannst ja mal raten..

Jedenfalls lässt der Automobilhersteller nur die jeweils linke ODER rechte Seite bei der voest fertigen. Die andere bei einem anderen Unternehmen. Denn auf der einen Seite hat er Angst, dass sonst sein Auto nachgebaut werden könnte und andererseits macht er sich so unabhängiger vom Lieferanten (z.B. bei einem Ausfall kann er leichter ganz auf den anderen wechseln).


Unten sind die unterschiedlichen Schienenarten beschrieben. Die Vignolschiene ist die Gängigste, aber auch die Rillenschienen sieht man besonders in der Stadt bei Straßenbahnen oft.


Sehr interessant, findet das der Laurenz! :D (obwohl er das alles schon weiß)


Die voestalpine in Linz ist eine eigene kleine Stadt mit einem (überdachtem!) Hafen, einer Ambulanz, einem riesiger Schrottplatz (Schrott ist schon der teuerste Rohstoff der Welt!), eigenen Gärtnern, sogar einem eigenen Jäger und noch vielem mehr... Unten sieht man die Anschlussbahn vom Werk. Etwa 46.000 Personen in über 50 Ländern sind bei der voestalpine angestellt. Das macht die voestapline zu einem der größten und wichtigsten Unternehmen Österreichs.


Selbstportrait über die Spiegelung der Kugeln. Hinter uns sieht man z.B. 2 offene Kugeln.


Danach gab es zuerst mal wieder unsere Nachmittagsjause. Ja, Lau und ich verhalten uns tw. schon wie Pensionisten. Eine gute Jause wissen wir mittlerweile sehr zu schätzen! Nach Kuchen und Torte gingen wir noch in das ars electronica center. Wobei wir uns das auch sparen hätten können. Für Zelji wäre es sicher interessant gewesen. Denn die ars electronica widmet sich dem Thema Mensch, Leben und Umgebung. Eine aktuelle Ausstellung beschäftigte sich z.B. mit synthetischer Biologie (Project Genesis). Ich hab auch einige "interessante" Dinge für dich fotografiert, wie diese "Opimilk.

"Die Idee ist, den Organismus einer Kuh in einen lebenden Bioreaktor zu verwandeln, um ein vollständiges und wirkungsvolles Medikament direkt aus dem Euter der Kuh melken zu können. Dazu wird das Gen des schmerzstillenden Opiorphins aus dem menschlichen Speichel isoliert, vervielfältigt und in eine befruchtete Eizelle einer Empfängerkuh injiziert. Das daraus entstandene Kalb gibt dann als erwachsenes Tier das Schmerzmittel mit seiner Milch ab, die auch zu Milchprodukten wie Käse oder Joghurt weiterverarbeitet werden kann."


Im Vergleich zur Opimilk haben sie medizinisches Marihuana, Morphin und Akupunktur angeführt. Morphin ist zwar super schmerzstillend, aber macht dafür abhängig und ist auch sehr teuer. Akupunktur wäre billiger, lindert den Schmerz aber nur mäßig. Opimilk würde die Vorteile aller Varianten kombinieren (billig, ohne Abhängigkeit und effektiv). Na mal sehen, vielleicht erleben wir noch, dass Schmerzmittel schon in Lebensmittel integriert sind.


Unten: Eine Low-Cost Genkanone.


Ich fand natürlich die Roboter-Robbe am besten. Jetzt sind wir eher bei Mechatronik und bei Sam. Die Robbe hat auf reagiert wenn ich sie gestreichelt hab, aber auch als ich mich nur davor gestellt hab hat sie mich schon angesehen (s.u.). Doch sehr spooky! Dieses "Healing Pet" ist eigentlich für Demenzkranke entwickelt worden und soll beruhigen aber auch anregen und Schlüssel auslösen. Wenn man die Robbe etwas fester streichelt, also schlägt, wird sie zum Beispiel "böse". Aber auch die Alpakas werden für Therapie-Zwecke eingesetzt. Diese Tierchen sind ja furchtbar nervös und die ebenso nervösen Kinder müssen dann gelassen mit den Tieren umgehen um die Alpakas nicht auch noch zu stressen... Keine Ahnung ob das wirklich funktioniert und Kinder dadurch ruhiger werden.

Kennt ihr die geniale Simpsons-Folge dazu? Staffel 23, Episode 4. Natürlich werden die Robben dort auch kurzzeitig böse...


Aha!? Aber schöne Farben :D


Irgendwie war das Ganze im ars electronica center ein komischer Mix aus Wissenschaft, Kunst und einem Belehrungsversuch.

Am Abend ging es dann in den Mühltahlhof (2 Hauben) zum Essen. Die Bewertung dazu ist schon auf restauranttester.at zu finden. Genauso wie die vom Konstantin Filippou, wo wir am Montag anlässlich meines Geburtstages waren.


So, das war's jetzt von unserem Urlaub. Jetzt brauch ich mal Blog-Urlaub :D


Danke übrigens nochmals an alle, die bei meiner Burzeltagsfeier waren und für die gute Stimmung gesorgt haben. Über die super Geschenke habe ich mich bzw. haben wir uns sehr gefreut!

10. Mai 2014

Urlaub im Mühl4tel - Teil 2 (Alpakas)

Kommen wir zu Teil 2 unseres Mühl4tel-Urlaubberichts.

Freitag (02.05) stand mein Wunschprogramm auf der Agenda. Ich hatte eine Führung im Salzburger Zoo organisiert. Mein Wunsch war es besonders den Südamerikanischen Teil und dort speziell die Alpakas zu besichtigen bzw. eher zu bekuscheln und mit ihnen spazieren zu gehen. Seit unserem Peru-Urlaub bin ich den Tierchen etwas verfallen... Zuerst ging es mit unserer Zooführerin (witzigerweise namens Lisa - einer unser Namensfavoriten) zum Alpaka-Stall. Alpakas sind ja eine der vier Neuweltkamelarten. Die anderen sind die Lamas (größer als Alpakas), die Vikunjas und die Guanakos. Das Guanako ist die letzte wildlebende Art der Gattung und das Vikunja lebt nur in höheren Gebieten und hat die feinste Wolle. Deshalb gibt es oft Lamas oder Alpakas zu sehen und jetzt eben vermehrt Alpakas weil die kleiner und daher einfacher zu halten sind.

Schön aufgereiht...



Das halb-lila Alpaka fand ich cool.


Nachdem die 2 Opfer-Alpakas, die zum Spazieren gehen verdonnert wurden, rausgefischt waren, konnte es los gehen. Die Alpakas sind generell nicht sehr motiviert zu folgen, sondern bleiben lieber in ihrem Gehege und werden von den Besuchern gefüttert - no na! Das hat unseren 2 Damen aber nicht geholfen. Alle Alpakas bis auf eines sind weiblich im Salzburger Zoo. Das männliche Alpaka hat die Aufgabe alle weiblichen Alpakas zu "beglücken". Um Inzest zu vermeiden wird er aber nach einer Weile ausgetauscht. 


Ich find' die Tierchen sooooooooooooooooo putzig!!! Ich durfte mit dem kleineren Alpaka spazieren gehen.


Laurenz bekam das größere und beim Spazieren gehen routiniertere Alpaka-Weibchen namens Melinda. Wie mein Weibchen hieß, weiß ich leider nicht mehr. Eine Isabella war jedenfalls auch dabei :-)

Wir zogen beim Spaziergang mit unseren Begleiterinnen natürlich die Aufmerksamkeit anderer Zoogäste auf uns. Speziell die der Kinder. Südamerikanische Tiere sind aber scheinbar alle sehr schreckhaft. Nicht nur die Meeris haben Angst vor lauten Geräuschen. Nein, auch die eigentlich wesentlich größeren Alpakas haben sich vor Kindern und ungewohnten Geräuschen gefürchtet.

Diese Tierchen sind außerdem ganz schön störrisch. Irgendwann hatte Laurenz' Alpaka kurzzeitig beschlossen einfach stehen zu bleiben und das Weitergehen zu verweigern. Er hat sie dann ein bisschen am Hals gekrault und dann leicht an der Leine gezogen damit sie sich wieder bewegte.


Am nächsten Bild zieht eher das Alpaka den Laurenz. Am Heimweg hatten die 2 nämlich ein ganz schönes Tempo drauf weil sie sich schon darauf freuten ins Gehege zurück zu kommen. Da sie da auch ein bisschen strampeln konnten, habe ich mein Weibchen sicherheitshalber an Lisa zurück gegeben um mit meinem Bäuchlein nix zu riskieren. 


Was guckst du?



Jaja, er kann es versuchen noch so wehement abzustreiten... Aber auf den Fotos sieht man eindeutig, dass auch Laurenz Spaß mit den Alpakas hatte.



Die Alpakas stecken ihre Köpfchen gerne unter den Holzlatten durch. Da könnten sie übrigens auch problemlos drüber springen und flüchten. Wollen sie aber gar nicht...


In dem Südamerika Teil gab es natürlich auch noch andere Tierchen zu sehen. Der Jaguar war eines davon. Auf dem Foto sieht man das Männchen. 

 

Denn das Weibchen (dunkel) liegt irgendwo faul auf der Haut :D Typisch, würde Laurenz jetzt wohl sagen. Lisa, unser Guide, hatte auch eine Box mit unterschiedlichen Fellen mit. Heißt, wir konnten Jaguar und Schneeleoparden-Felle auch angreifen. Teilweise sehr traurig war, dass die Felle von Tieren aus dem Zoo stammten, die verstorben waren. Zum Beispiel war das Baby von diesem Jaguarpaar darunter...


Von dem einen gefährlichen Tier zum nächsten: Dem Meerschweinchen. Das darf im Südamerikabereich natürlich nicht fehlen.


Kampf um ein Blatt.


Hier sieht man, dass sich über Salzburg schon etwas zusammen braute. Außerdem liegt auf dem Untersberg Schnee, so hoch ist der!


Lisa hat uns nach der Führung durch den Südamerika-Teil noch ein paar andere Tiere der Zooschule streicheln lassen. Für mich waren zwar die Alpakas das Highlight der Tour, aber die Reptilien dort waren dann auch noch recht interessant. Die Zooschule beherbergt Tiere, die alle ausgesetzt oder abgegeben wurden. Sehr gemein! Aber heutzutage bekommt man Reptilien recht oder zu einfach zu kaufen..

Das nächste Bild zeigt den "Bartagamen". Der sieht auf dem Bild stachelig aus, aber diese Stachel waren sehr weich. Heißt, die dienen eher zur Abschreckung. Außerdem hat der Bartagame ein drittes Auge oben am Kopf. Das sieht man aber fast gar nicht, denn es schaut eher wie ein kleiner Pickel aus. Mit dem Auge kann er Angriffe von oben (Raubvögel) wahrnehmen. Sehr gefinkelt!


Von Schlangen halte ich eigentlich nicht so viel. Aber diese lebendige Handtasche hat sich recht gut angefühlt...


 

Erdmännchen gab es auch zu sehen!


Da ist noch ein süßer Wuffel, der aber kein Zoobewohner war :-)


Aus Salzburg sind wir dann weiter nach Linz zum Abendessen gefahren. Diesmal chinesisch, weil am nächsten Tag stand wieder ein Besuch in einem österr. Haubenlokal am Plan - dem Mühltalhof. Leider hat Freitag am Abend der Regen eingesetzt. Unsere letzte Outdoor-Station des Wochenendes, den Besuch am Urfahraner Kirtag, hielten wir daher eher kurz. Trotzdem hat mir mein Schnuckel ein Lebkuchenherz gekauft und mit mir brav eine Runde gemacht. Nachdem wir aber ohnehin die Woche davor erst im Wiener Prater waren (mit der Familie inkl. Florentina zu Gabis Geburtstag) hat es nicht weiter gestört, dass wir diesmal nicht so viel machen konnten. Zumal ich ohnehin nicht mit irgendwelchen wilden Attraktionen fahren konnte... 


In Teil 3 gibt es dann die Fotos der VÖST Tour zu sehen. Die war ebenfalls sehr spannend und nach der Alpaka-Streichelung/Tour für mich der zweitbeste Ausflug unseres Mühl4tel-Urlaubs.
 

8. Mai 2014

Hochzeitsfilm

Ich unterbreche die Post-Serie über unseren Mühlviertelurlaub um euch mitzuteilen, dass ich es endlich - nach nur fast einem Jahr - geschafft habe unsere Hochzeitsvideos zu einem kurzen Film zusammen zu schneiden. Ich habe mich entschieden das selbst zu machen, da es erstens für einen Profi schwierig gewesen wäre meinen Wünschen zu entsprechen (das will ich so, nein das soll so aussehen) und zweitens ich mir einige Videos angesehen habe und die nicht so berauschend fand bzw. der Meinung war/bin, dass man so etwas auch alleine halbwegs gut zusammen bringt. Vor allem habe ich versucht es etwas weniger schnulzig zu halten und meine eigenen Ideen einzuarbeiten... Man achte z.B. auf die Musik ("Kiss me" passt nicht nur in der Kirche sondern auch beim Gratulieren, oder Florentina wenn Lady Gaga singt "What's going on...."). Ich hoffe es gefällt euch! Es ist zwar kein Meisterwerk, aber ich denke ganz gut zum Herzeigen.

Das Video ist auf unserer Hochzeitshomepage zu finden. Ich nehme an, ihr habt alle den Link noch brav gespeichert. Für alle anderen bösen Leutchen ist unten der direkte Verweis zu der Foto + Video-Seite zu finden: http://www.projectwedding.com/ourwedding/kathiundlaurenz2013?permalink=photo-gallery


Urlaub im Mühl4tel - Teil 1 (Steyrtalbahn)

Kaum zu glauben, aber selbst im Mutterschutz komme ich nicht zu all dem das ich mir eigentlich vorgenommen hatte. Na gut, in meinem Schneckentempo dauert derzeit auch alles einfach ein bisschen länger. Vor allem, wenn mich Laurenz nicht "nachzieht".

Jetzt poste ich einmal von unserem letzten baby-freien Trip, der uns vorherige Woche in das schöne Mühlviertel geführt hat. Ich werde den Bericht auf mehrere Posts aufteilen, da ich mit meiner Spiegelreflexkamera so viele schöne Bilder gemacht habe ;-)

Mittwoch habe ich meinen Göttergatten nach seiner Dienstreise in Tulln aufgeklaubt und dann sind wir weiter nach Grafenegg gebraust um unsere Mörwald Gutscheine aufzubrauchen. Bei fabelhaftem Wetter konnten wir vor der beeindruckenden Kulisse des Schlosses sehr fein dinieren. Kathi bekam auch extra einen tollen alkoholfreien Aperitif zubereitet. So lässt es sich in ein langes Wochenende starten... Mit vollen Mägen hat uns unser braver Italiener dann sicher nach Neufelden gebracht. Ein putziges Örtchen, von dem aus wir die Ausflüge der nächsten Tagen starteten.

Donnerstag ging es bei ebenso tollem Wetter nach Steyr um mit der Steyrtal-Museumsbahn nach Grünburg weiter zu fahren. Am 01.05 gab es nämlich eine Sonderfahrt mit einem alten Dampfzug. Jedenfalls können wir jetzt nachvollziehen wieso Laurenz' Mutter kein großer Fan dieser Dampfzüge ist. Nicht nur, dass die ganz schön heftig stinken (alle hatten aufgrund des schönen Wetters die Fenster offen), waren wir danach übersäht mir schwarzen Pünktchen (Russpartikel). Laurenz musste feststellen, dass diese Partikel auch nicht für die Augen geeignet sind und ein Brennen erzeugen :-)


Das nächste Foto täuscht etwas, hier sieht es nämlich so aus als wären wir super schnell unterwegs (und würden richtig in der Kurve liegen)... Trotzdem hübsch aufgenommen von Laurenz!


In Grüburg bzw. eigentlich eher Steinbach (das Städtchen gegenüber) war am 01.05 einiges los: Kirtag anlässlich des Maibaumaufstellens + erste Fahrt der Steyrtalbahn. Im nächsten Bild sieht man von der Verbindungsbrücke zwischen Grünburg und Steinbach (über die Steyr führend) auf Steinbach selbst, das doch sehr hügelig ist. Nachdem wir das "Zentrum" der Stadt erklommen hatten, drehten wir eine Runde im Ort um uns dann bei frischem Leberkäse und Erfrischungsgetränken im Hof des Musikvereins nieder zu lassen.


Wer entdeckt den Fehler im nächsten Bild? Die Oberösterreicher... Scheinbar nicht die Schlauesten :D 


Laurenz bekam dann natürlich noch seinen obligatorischen Nachmittagskaffee und schon ging es im " Eiltempo" (der Zug schaffte satte 30km/h Spitzengeschwindigkeit) zurück nach Steyr.






In Steyr doch noch angekommen, machten wir eine kleine Rundtour durch die Stadt. Steyr hat uns wirklich gut gefallen!


Kathi + Kugel vor der Michaelerkirche. In Steyr gibt es wirklich viele Kirchen, mehr etwas für Laurenz' Eltern...



Hier unten sieht man die Mündung der Steyr in die Enns sehr schön. Die Stadt ist ja immer wieder vom Hochwasser betroffen. Das letzte schlimmere gab es 2002. 


Wir beschlossen an dem Abend nur zu Snacken und uns dafür noch 2 große Eisportionen zu gönnen. Laurenz hat den Abend mit einer Runde im Pool schwimmen ausklingen lassen. Das war in dem Hotel (Hotel Sammer: www.hotelsammer.at) übrigens sehr angenehm, denn dort konnte man schwimmen gehen wann man wollte. Einfach nur Licht aufdrehen und plantschen... Generell war das Hotel für so einen kleinen Ort super ausgestattet. Der Wellnessbereich ließ keine Wünsche offen! Ich konnte ihn zwar nicht so nutzen, aber dafür hatte Laurenz seinen Spaß :-)


Im nächsten Teil gibt es dann etwas Knuffigeres zu sehen. Die Alpaka Führung war nämlich wirklich lustig. Diese Tierchen sind nämlich sehr stur und ängstlich. Dafür aber auch super flauschig!!! Apropos flauschig, ich hab noch ein süßes Bild von Louis auf der Kamera gefunden (siehe unten). Das ist entstanden als er damals so krank war und wir in Quarantäne geben mussten und er kein Stroh oder Heu bekam sondern Zeitungen (die eigentlich als Unterlage gedacht waren).