Emmis erster Flug ging mit eurowings von Wien nach Mallorca und war für uns recht anstregend. Der kleine Zwerg wollte überhaupt nicht still sitzen. Das war bei Start und Landung natürlich eine Herausforderung für uns. Geschlafen hat er auch nur ca 30 Minuten, aber wenigstens war Karoline mit dem Tablet beschäftigt.
In Palma erwartete uns nach kurzer Taxifahrt schon unser Schiff: Die Aida Stella. Alles war sehr gut organisiert und vorbereitet. Man wurde in einer riesigen Halle empfangen, fotografiert, mit Bordkarten ausgestattet und vom Gepäck befreit (dieses wurde zu unseren zwei Zimmern gebracht). Sehr angenehm!
Am Tag der Ankunft gab es recht spät (gegen 21:00) noch eine Sicherheitsunterweisung für alle. Sprich, die Kinder mussten auch so lange aufbleiben und das obwohl wir ja einen langen Reisetag hinter uns hatten. Dementsprechend schlecht gelaunt war Emmi da auch. Aber Karoline war noch bestens drauf, die kleine Nachteule. Jeder musste bei der Übung seine Sicherheitsweste anlegen und dann wurde darauf gewartet, dass ALLE auftauchen. Die Übung selbst war dann recht rasch vorbei.
Den ersten Tag am Schiff verbrachten wir auf See. Am zweiten legten wir in der Früh auf Korsika, genauer in Ajaccio, an. Eine wirklich sehr schöne, kleine Stadt. Sie ist außerdem der Geburtsort von Napoleon Bonaparte.
Abfahrt
Von Korsika ging es weiter nach Civitavecchia, wo die Möglichkeit bestand mit dem Bus nach Rom zu fahren. Da die Busreise eine Stunde gedauert hätte und Lau und ich eh schon in Rom waren, sind wir aber stattdessen mit den Kindern in einen Wasserpark gefahren. Damit hatten wir mal ein bisschen Abwechslung zum Sightseeing.
Am nächsten Tag legten wir in Neapel an. Das war eine der Städte auf die ich mich besonders gefreut hatte. Allerdings war ich dann doch etwas davon enttäuscht. Unten seht ihr die Galleria Umberto I - aber sowas gibt es ja in fast jeder italienischen Großstadt.
Sonst war es eigentlich viel dreckig und laut. Aber gut, wir sind dann eh weiter nach Pompeji gefahren.
Ein kleines Kind wurde dort so gefunden. Die haben ja Gipsabdrücke von den Opfern des Vulkanausbruchs (die Menschen wurden ja unter einer Ascheschicht begraben und sind deshalb so erhalten) gemacht indem die Hohlräume eben ausgegossen wurden.
Pompeji war aber sehr interessant. Wir haben dort die Bäder/Thermen, die Häuser (die hatten dort toll ausgestattete Küchen mit Feuerstelle und Kochtöpfen), das Theater, etc. gesehen. Zum damaligen Lebensstil hat sich eigentlich gar nicht so viel verändert!
Unten sieht man den bösen Vesuv.
Abfahrt
Nächster Halt: Messina auf Sizilien. Ich hab mich ja eigentlich schon auf den Stop in Kalabrien gefreut, aber der wurde eben auf Messina abgeändert. In Sizilien hatten wir noch einen weiteren Stop, deshalb hätte mich Kalabrien eigentlich mehr interessiert. Ja und wie vermutet gab es in Messina nicht viel zu sehen. Aber immerhin hatten sie einen wirklich tollen Eissalon :-D
Valletta, unser nächster Halt, war eines unserer Highlights. So eine schöne, kleine, saubere Stadt! Man hat sehr stark den englischen Einfluss dort gemerkt, alles war sehr geordnet.
Der Ausblick von den Upper Barakka Gardens auf die Three Cities war echt toll. Die Yacht, die da unten steht, ist auch nicht zu verachten.
Vorm Rathaus
Die St. Johns Ko-Kathedrale hat von außen eigentlich recht unscheinbar gewirkt, war innen dann aber sehr prunkvoll. Also den Orden dürfte es auch nicht so schlecht gehen/gegeangen sein. In der sehr goldlastigen Kirche hängt u.a eines der wenigen von Caravaggio signierten Kunstwerke: Die Enthauptung Johannes des Täufers. Er hat dort direkt in die Blutlache reingeschrieben. Naja...
Spielplatz beim War Memorial
Karoline wurde rittergemäß ausgerüstet
Im zweiten Teil geht es dann weiter mit Palermo...


































